Die Angst Grenzen zu setzen

 

Es sind unterschiedliche Ängste, die dich daran hindern können, Grenzen zu setzen:

〉  Die Angst vor Ablehnung

  Angst davor ungeliebt zu sein

〉  Angst vor beruflichen Konsequenzen

 

 

Die Angst vor Ablehnung und der Wunsch nach Zugehörigkeit

Das Bedürfnis nach Zugehörigkeit ist genetisch tief in uns verankert. Der Platz in der Familie, in der Gruppe, in dem Stamm, der Sippe war Überlebens notwendig, besonders für Frauen und Kinder. Die Freiheiten, die wir heute besitzen, besitzen Menschen nur in wenigen Ländern. Und sie besteht auch hier erst sehr kurze Zeit.

Zum Beispiel besitzen Frauen erst seit 1918 ein Wahlrecht, bis 1958 besaß der Ehemann das alleinige Bestimmungsrecht für Frau und Kind. Geschäftsfähig war eine Frau erst nach 1969. Bis 1977 gab es ein Gesetz, wodurch die Frau nur mit Erlaubnis ihres Ehemannes berufstätig sein durfte. Mehr zu dem Thema lesen …

Was ich damit deutlich machen will.

Das ist eine der stärksten Gründe, warum sich gerade Frauen so schwer tun, Grenzen zu setzen.

 

Die Angst ungeliebt zu sein

Schon als Kind tun wir alles, und damit meine ich wirklich alles, um Zuwendung und Liebe zu erhalten.

Mein Vater, zum Beispiel, war sehr autoritär und wurde schnell wütend, wenn ihm widersprochen wurde. So habe ich mich schon sehr früh angepasst. Dazu entwickelte ich starke Sensoren, um auf jede Stimmungslage reagieren zu können.

Ich sage ja immer, alles hat zwei Seiten. Deshalb trainierte ich schon sehr früh mein Einfühlungsvermögen und meine besondere Wahrnehmungsfähigkeit. Beruflich ist das heute ein großer Vorteil für meine Kunden.

Dass ich mich heute gut abgrenzen kann, erforderte jedoch Training.

Mache dir bewusst, in welchen Bereichen und Situationen es dir besonders schwer fällt, dich abzugrenzen. Spüre nach, was sind deine Ängste? Was könnte passieren, wenn du Grenzen setzt? 

 

Die Angst vor Konsequenzen

In meinen Coaching von Selbstständigen und berufstätigen ist diese Angst eine der häufigsten Themen: die Kollegen könnten einen mobben, der Kunde springt ab oder vergibt den Auftrag jemand anderen.

Und damit werden einseitige Kompromisse geschlossen. Unzufriedenheit entsteht auf beiden Seiten.

Burnout ist oft eine gesundheitliche Folge daraus oder täglicher Stress in die Arbeit zu gehen bis hin zur Depression.

Wie gehst du damit um?

 

Ängste machen erpressbar!

Doch was auch immer die Ursache für deine Angst Grenzen zu setzen sein mag, sie führt zum Eigentor. Wenn wir vor etwas Angst haben, werden wir erpressbar. Wir tun alles, um diese Angst loszuwerden:
Gehen über unsere Grenzen, schauen nur darauf, was andere für ihr Wohlbefinden benötigen und übersehen uns selbst.

Sie können zu psychischen (zum Beispiel Minderwertigkeitsgefühlen, Erfolglosigkeit) und physischen (zum Beispiel Burnout, Stress, Erschöpfung) Problemen führen.

Grenzen sind eine Sache des Respekts. Und damit meine ich auch den Respekt und die Achtung dir selbst gegenüber.  Ich muss es immer wieder sagen: Veränderungen, die wir im Außen wollen, beginnen bei uns selbst an.

 

Ein spannendes Thema, das in alle Lebensbereich wirkt

 

Kennst du deine Grenzen? Kannst du sie klar definieren? Besitzt du dazu eine klare inner Haltung?

Nur wenn du diese Punkte bejahen kannst,  nehmen deine Mitmenschen deine Grenzen auch wahr.

Das JA zu dir ist das nein zu anderen!

 

Selbstbewusst Grenzen setzen leicht gemacht

Im Februar starten meine Onlinetrainings.

Eines der Module ist “Grenzen setzen – leicht gemacht”.

 

 

 

 

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