Im 1. und 2. Teil meiner Blogserie “hochsensibel” sprach ich bereits über die Eigenschaften und Herausforderungen bei Hochsensibilität.

Im 3. Teil der Blogreihe “hochsensibel” geht es nochmals um die Stärken, die gleichzeitig auch die Schwächen und Herausforderungen von hochsensiblen Persönlichkeiten sind.

Für alle, die sich gerne mehr austauschen, mehr Wissen und Impulse, mentale Übungen und Meditationen möchten, gibt es ab Montag, den 28. August eine geschlossene Gruppe. Wenn du hochsensibel bist, lade ich dich ganz herzlich dazu ein.

Eine der wichtigsten Eigenschaften von Hochsensiblen ist die enorm starke Empathie.

Das ist ein besonders großer Vorteil in heilenden, beratenden und lehrenden Berufen.

Die größte und wichtigste Herausforderung dabei, vor allem beruflich, ist die Unterscheidung:

Wenn du dich in einen anderen Menschen einfühlst, dann tauchst du quasi in sein Energiefeld ein. Du fühlst die Emotionen, Belastungen und Bedürfnisse. So geschieht es, dass sich die Energie der anderen mit deiner Energie verbindet. Ein Beispiel: du bist ziemlich gestresst. Dieser Stress kann komplett dein eigener sein oder nur zu einem geringen Anteil dein eigener oder vielleicht gehört er ganz einer anderen Person.

Oder sind das meine Gedanken oder sind das die Gedanken von jemand anderen. Ist das mein Bedürfnis oder möchte das jemand anderer.

Probiere es mal aus: Wenn du gestresst oder müde oder verärgert bist,… dann frage dich: wie viel Prozent dieses Gefühls ist mein eigenes.

Lasse immer wieder ganz bewusst los, was anderen gehört. 

 

Hochsensible tun sich schwer mit dem Erkennen ihrer eigenen Grenzen.

Durch die sehr große Offenheit und Feinstofflichkeit sind die eigenen Grenzen entweder viel zu eng oder so weit, das du dich selbst darin verlierst oder du besitzt gar keine Grenzen.

Dazu kommt, dass sie sehr stark spüren, was andere brauchen und mehr für andere da sind, als für sich selbst.

Mein Tipp: halte öfter mal inne und fühle dich und deine Bedürfnisse. Sage auch mal “Stopp!”

 

Ein weitere Punkt ist die Detailverliebtheit.

Hochsensible besitzen den Blick für die kleinsten Details. Besonders in kreativen Berufen neigen sie dazu vor lauter Perfektionismus kein Ende zu finden.

Das beste Beispiel dafür ist meine Webseite, die ich immer wieder mal ändere. Übe dich, wie ich es auch mache, darin, es mal gut sein zu lassen.

Das Beste, das Größte, das Tollste, das Schönste, … es reicht doch auch hin und wieder einen Level darunter zu bleiben, oder? Groß, gut, toll, schön, … ist auch wunderbar und vor allem viiiiiel leichter.

 

Als 3. Punkt möchte ich noch die Erschöpfung und Müdigkeit erwähnen.

Faktor 1 sind die vielen Energien von Außen: die anderer Menschen, Geräusche, visuelle Eindrücke.

Faktor 2 sind die inneren Energiequellen, wie Perfektionismus, blockierende Programme, unter Strom stehen und die eigenen Grenzen überschreiten, Stress, weil du dich selbst zu wenig spüren kannst.

Faktor 3 ist die fehlende Erdung. Warum du Wurzeln brauchst und Erdung sooo wichtig ist, kannst du in meinem Blogbeitrag lesen.

Gehe achtsam mit deiner Energie um. Erkenne, wann du eine Pause brauchst. Sage auch mal nein zu anderen und ja zu dir.

 

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Hochsensibel Teil 3